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Frankreichs Mittelmeerküste ist ein Gebiet, dessen Vielfalt die unterschiedlichsten Wünsche und Erwartungen der Besucher erfüllen kann: Ob jung oder alt,
Einzelreisender oder Familie, Aktivurlauber oder Müßiggänger, Naturfreund oder ausgesprochener Stadtmensch, jeder wird sich hier wohlfühlen. Die Kontraste, die
über die Jahrtausende hinweg von Natur und Mensch geschaffen wurden, üben seit altersher eine Anziehungskraft aus, der man sich kaum entziehen kann.
Meer und
Berge, Fauna und Flora, kleine Dörfer und große Städte, Naturschönheiten und Werke von Menschenhand, Ruhe und Trubel, all dies bietet die beste Voraussetzung, um
unvergeßliche Tage zu erleben, verbunden mit dem Wunsch, im nächsten Jahr wiederzukommen.
Die Côte d’Azur mit ihren Städten wie Monaco, Nizza,
Cannes und St. Tropez gehört zu einer der bekanntesten Küsten Europas. Sie ist die Fortsetzung der italienischen Riviera und endet bei Marseille. Mehrere Faktoren
spielten eine Rolle bei der Entwicklung des früher nur von Einheimischen bewohnten Küstenstreifens zu einer Zufluchtsstätte des Adels vor den Unannehmlichkeiten des
Winters bis hin zu einem ganzjährigen, beliebten Treffpunkt der „großen Welt“.
Das milde Klima, entstanden durch die Schutzfunktion der
terrassenförmig ansteigenden Berge vor den kalten Winden des Nordens, die üppige Vegetation, die abwechslungsreiche Landschaft, viele Sehenswürdigkeiten und ein
großes Angebot an Kultur-, Unterhaltungs- und Sportereignissen bilden die Hauptanziehungspunkte dieser Region, die längst nicht mehr nur den Reichen und Berühmten
vorbehalten ist.
Von der „corniche“ aus, der berühmten Küstenstraße zwischen Menton und Marseille, liegt einem das „azurblaue Meer“ zu
Füßen. Sanft plätschernde Wellen am Strand, darüber ein tiefblauer Himmel. Die berühmtesten Ferienorte der Welt und nicht weniger reizvoll: viele kleinere,
bezaubernde Küstenstädtchen. Märkte mit betörenden Düften von Kräutern, Blüten und Lavendel, das Klicken der Pétanque-Kugeln und der markante Akzent der
Südfranzosen, der so gar nicht mehr an unser Schulfranzösisch erinnert. Wer würde da nicht Sehnsucht bekommen? Wer will, kann vor dem Casino von Monte Carlo einen
Blick auf die Welt der Reichen und Berühmten werfen.
Ob beim romantischen Sonnenuntergang auf dem Cap Ferrat bei Nizza oder beim Durchwandern der Inseln
Porquerolles und Port Cros – hier findet jeder „ seine“ Côte d’Azur. Segler und Surfer finden ihr Eldorado zwischen Port Grimaud und Hyères, wo
der Mistral zuweilen kräftig bläst.
Für Kunstliebhaber sind die zahlreichen Museen unbedingt zu empfehlen: das Haus von Renoir in Cagnes-sur-Mer, das Musée
Picasso in Antibes, die Fondation Maeght in St. Paul de Vence im Hinterland von Nizza.
Kurz vor Marseille dann die zerklüfteten „Calanques de Cassis“,
die nur zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar sind. Marseille, die Metropole am Mittelmeer, fasziniert durch den alten Hafen. Seit Jahrhunderten ist er Anlaufstelle
für Händler aus dem Orient. Entsprechend kosmopolitisch ist die Stadt, in der sich die Kulturen vermischen.
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